Die Ausbildung zum Sensomotrik-Techniker mit zertifiziertem Abschluss.

wolfgang-laube Mit dem Erlangen des Zertifikates „Sensomotorik-Techniker/in“ grenzen Sie sich mit einer ausgereiften handwerklichen Kompetenz von Ihren Mitbewerbern ab. Sie erreichen Vorsprung durch fachliches Wissen, welches Sie befähigt, Medizinern und Therapeuten mit Sachkenntnis gegenüberzutreten, um Ihr Fachwissen und Ihre handwerklichen Fertigkeiten im Sinne einer optimalen Versorgung des Patienten in den „Versorgungszirkel“ einzubringen.

Das sagt einer der führenden Sportmediziner auf dem Gebiet der Sensomotorik zur footpower-Ausbildung:

Das Gehen auf zwei Beinen ist ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen. Es ist eine hoch komplexe, komplizierte, aber „einfach aussehende“ sensomotorische Leistung.Das Gleichgewicht muss für ein sicheres, präzises, scheinbar müheloses und biomechanisch für die Gelenkketten vorteilhaftes Gangbild stets gesichert werden. Um dies zu garantieren, dient die Fußsohle als hochsensibles „Sensororgan“:
In Echtzeit informieren die plantaren Sensoren das Gehirn über die sich hochdynamisch und systematisch ändernden plantaren Druckverhältnisse während des Abrollvorganges. Mit diesen plantaren Informationen, aber zugleich auch mit jenen der gesamten „Sensorkette untere Extremität“ organisiert dann das Gehirn die erforderlichen Muskelaktivitäten sowohl für das Gleichgewicht als auch für den Bewegungsablauf des Gehens selbst.

Die individuell geprägten Informationsmuster der Sensoren verleihen dem Menschen ein Gangbild, welches seinem Fingerabdruck gleichkommt. Wenn also die Sensorinformationen der Fußsohle und des gesamten Beines „das Gangbildformen“, dann muss dieses Gangbild von den unterschiedlichsten Faktoren abhängig sein, wie z.B. von der Anatomie des Fußes, Schmerzen am Bewegungsapparat oder der Beschaffenheit der Schnittstelle Fuß-Untergrund. Das bedeutet aber zugleich im Umkehrschluss, dass für viele Krankheitsbilder die gezielte orthopädieschuhtechnische Veränderung der Schnittstelle Fuß – Untergrund eine wichtige und wirksame therapeutische Intervention darstellt.

Da jede Beeinflussung der Schnittstelle durch Schuhe und/oder Einlagen dessen Biomechanik modifiziert, verändert sich unvermeidlich das Informationsmuster für das Gehirn und damit ebenso unvermeidlich die Sensomotorik des Gehens, auch wenn z.Z. unsere „groben“ Messinstrumente dies nur ungenügend oder sogar gar nicht anzeigen können.

Wir sind hier auf die wesentlich feineren Empfindungen und Wahrnehmungen des Menschen angewiesen. Die Befragung des Patienten ist eine hoch wichtige, nicht ersetzbare Informationsquelle. Es ist nun die Handwerkskunst des Sensomotorik-Technikers die Verbindung des Fußes zur Umwelt mit seinen spezifischen Produkten so zu verändern, dass die Störungen individuell vorteilhaft ausgeglichen oder minimiert werden. Dies ist sehr diffizil und benötigt das „ureigene“ handwerkliche theoretische und praktische Können in Kombination mit medizinischen Kenntnissen.

Um sich zum Vorteil der Patienten dieses Wissen und Können zu erarbeiten wird Ihnen die footpower Akademie eine große Unterstützung sein.

PD Dr. med. sc. (habil.) Wolfgang Laube

Facharzt fur Sportmedizin, Physiologie und physikalische und rehabilitative Medizin
Autor des Standardwerks „Das Sensomotorische System”

 

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